Familienzentrum

Katholische Kindertagesstätte
Maria vom Frieden

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Die Kinder können ab 7.00 Uhr in die Einrichtung kommen. Damit sie sich in Ruhe umziehen und an den ersten gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen können, sollen sie bis spätestens kurz vor 9.00 Uhr eintreffen.
Ab 9.00 Uhr beginnt der Morgenkreis.

Das Freispiel beginnt mit der Ankunft, endet mit der Abholzeit und gehört zu dem Zeitabschnitt in der pädagogischen Arbeit, in der sich Kinder selbständig für bestimmte kindorientierte Beschäftigung entscheiden können. Das freie Entscheiden über Spielpartner, Spieldauer, Spielort, Spielmaterial, -verlauf, -intensität, und Spielart trägt dazu bei, dass die Kinder ihre Entwicklungspotentiale automatisch aktivieren und ihre gesamte Persönlichkeitsentwicklung in Schwung bringen. Sie lernen mit ihrer Freizeit umzugehen und gleichzeitig die Verantwortung für sich selbst und andere Spielkameraden zu übernehmen. Sie erhalten die Möglichkeit ihren Bedürfnissen zu folgen, die eigenen Stärken zu vertiefen wie auch sich eigenen Ängsten zu stellen.

Das Spiel ist das Medium des Kindes zum Lernen, es lernt im Spiel und durch das Spiel. Der Kindergarten ist die erste Bildungsstätte im Leben des Kindes im Elementarbereich. Vor diesem Hintergrund verstehen wir, dass Spielen keinesfalls Zeit verschwenden ist - sondern das Gegenteil.
Nur gespielt! Sobald sich die Kinder im Kindergarten eingelebt und unsere Regeln kennen gelernt haben, dürfen sie im Rahmen des Freispiels zwischen 9.00 und 11.00 Uhr "ganz alleine" im Außengelände spielen.
Aus Sicherheitsgründen lassen wir nur 5 Kinder aus jeder Gruppe allein im Außengelände spielen. Selbstverständlich behalten wir diese Kinder im Blick und vergewissern uns, dass ihr Spiel zu jeder Zeit ein sicheres Spiel ist.

Während des freien Spiels findet das feie Frühstück statt. Die Kinder bringen sich ein gesundes Frühstück mit (Obst, Rohkost, Brot). Getränke (verschiedene Teesorten und Wasser) bekommen die Kinder hier. Auch steht immer eine Flasche Wasser mit Trinkbechern für "zwischendurch" zur Verfügung. Die Kinder können frei entscheiden, wann und mit wem sie zusammen essen gehen wollen, und auch wann sie satt sind. Ergänzend zu dem mitgebrachten Frühstück bekommen die Kinder jeden Tag frisches Obst.

Bitte geben Sie Ihrem Kind keine Trinkpäckchen, Süßigkeiten oder Ähnliches mit (dazu zählt auch das Brot mit Nutella, Marmelade etc.).

Nach dem Essen steht Zähneputzen auf dem Programm. Hierfür benötigen Ihre Kinder eine eigene Zahnbürste und Zahnpasta. Die Zahnbürste soll von den Eltern alle 2 Monate ausgetauscht und die Zahnpasta nach Bedarf mitgegeben werden.

Zusatzspracheinheiten für Vorschulkinder.
Die Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung erfahren eine besondere, intensive Sprachförderung zur Vorbeugung von Lese- und Rechtschreibschwäche: phonologische Bewusstheit.
Darunter versteht man die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf die lautlichen Eigenschaften der gesprochenen Sprache zu lenken und sie bewusst wahrzunehmen, d.h. Wörter, Reime, Silben und Laute zu erkennen und zu unterscheiden. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine frühzeitige Förderung der phonologischen Bewusstheit vor der Einschulung einen erfolgreichen Schriftspracherwerb in der Schule unterstützt.

Mit dem Morgenkreis erhalten die Kinder die Gelegenheit, sich zum ersten Mal am jeweiligen Tag als Gruppe wahrzunehmen. Das Zusammentreffen beginnt mit einem Begrüßungslied und einem Gebet. Dem folgt das bewusste Wahrnehmen der anwesenden Kinder und das Zählen der Gruppenkameraden. Jeder wird gesehen und hat die Gelegenheit sich mitzuteilen. Weitere Morgenkreisinhalte werden davon bestimmt, welche Themen und Geschehnisse die Kinder interessieren. Zum Schluss wird der Tagesablauf besprochen.

Ergänzend zum Freispiel bieten wir den Kindern jeden Tag verschiedene, von einer Erzieherin angeleitete Angebote an. Die Arbeit findet in Kleingruppen statt, sodass verschiedene Besonderheiten jedes Kindes aufgegriffen, beachtet und gefördert werden. Zu unserem Angebotsspektrum gehören Beschäftigungen, die von den Kindern alleine nicht immer bewältigt werden können. Dazu gehören z.B. Bilderbuchbetrachtungen, Turnstunden in der Einrichtung, Ausflüge, Bastelangebote, Instrumentenkunde, etc.
Zu den regelmäßigen Wochenangeboten (jew. 1x/Woche) gehören

  • Entenland
  • Zahlenland
  • zusätzliche Sprachförderung nach Delfin 4
  • musikalische Früherziehung
  • Bewegungsangebot in der Turnhalle
  • Experimente
  • fleißige Handwerker
  • Verkehrserziehung: Fahrradschule
  • Bibelstunde
  • Vorschule findet jeden Tag statt (8.30 - 9.00 Uhr)

Diese Form des Zusammenseins aller Kinder einer Gruppe gehört fest zum Alltag und wird von allen Kindern gern in Anspruch genommen. Hier bekommen die Kinder die Möglichkeit, in einer Gemeinschaft über wichtige Gruppenbelange zu sprechen und zu entscheiden, z.B. über neue Regeln, Projektthemen, Raumgestaltung, Spiel- und Bastelangebote usw. Jedes Kind kann hierbei im Mittelpunkt stehen und seine Meinung zu Gruppenprozessen äußern. So werden Themen und Interessen mitgeteilt und eventuelle Probleme besprochen und gelöst.

Da es uns wichtig ist, dass alle Kindergartenkinder das Spiel im Außengelände genießen, gehen wir jeden Tag (auch bei Regen, Wind und Schnee) nach dem Stuhlkreis mit allen nach draußen. Sehr oft unternehmen wir Spaziergänge zu den nahe liegenden Spielplätzen, in den Wald und Bach sowie auf die Kirchenwiese. Ab und zu gehen wir an sonnigen Tagen sogar zum Segelflugplatz.

Es gibt für Kinder kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung!
Bitte ziehen Sie Ihr Kind dem Wetter angemessen an, sodass es unabhängig von Witterungsbedingungen frei und unbeschwert dem natürlichen Spielbedürfnis nachgehen kann.
Für Regentage brauchen die Kinder Matsch- oder Regenkleidung (Gummistiefel, Regenhose und Regenjacke, werden im Flur deponiert). Für das Spielen in unseren Räumlichkeiten ist bequeme, spielgerechte Kleidung sinnvoll. Zusätzlich sollte ein Beutel mit Ersatzkleidung (mit Namen versehen) vorhanden sein.

Das Mittagessen ist ein fester Bestandteil im Kindergartentagesablauf und wird jeden Tag von einem Caterer zur Mittagszeit geleifert. Da es sich hierbei um ein pädagogisches Mittagessen handelt, beteiligen sich alle an der Vorbereitung der Essenssituation. Abwechselnd übernehmen die Kinder kleine Mittagsdienste und helfen bei dem Eindecken: Sie stellen Geschirr und Gläser auf den Tisch, legen Besteck und Servietten dazu und abschließend schenken sie Getränke ein. Kurz vor dem Essen wird noch ein Tischgebet gesprochen. Während des Mittagsessens stehen die Erzieherinnen den Kindern zur Seite. Sie beteiligen sich an den Mahlzeiten und fungieren als Vorbilder. Ferner vermitteln sie eine gute Tischkultur und helfen den Kindern Tischmanieren und Sitten zu erfahren und zu beherrschen. Dazu kommt noch die Sensibilisierung der Eigenwahrnehmung der Kinder für das Sättigungsgefühl. Damit die Kinder eine Vielfalt an Speisen kennenlernen, werden sie dazu motiviert, dass sie ihnen unbekannte Speisen probieren - es wird jedoch keiner zum Essen gezwungen!

Unmittelbar nach dem Essen fängt die Ruhezeit an. Während dieser Zeit achten wir darauf, dass Kinder im Einklang mit eigenem Rhythmus entweder etwas Ruhiges unternehmen oder sich im Ruheraum zum Schlafen hinlegen.


Betreuungszeit 35 Stunden
(7.00 - 14.00 Uhr)

  • zwischen 13.45 und 14.00 Uhr

Betreuungszeit 45 Stunden
(7.00 - 16.00 Uhr)

  • zwischen 15.15 - 16.00 Uhr

  • Betreuung der Tageskinder

    Der Nachmittag im Kindergarten besteht aus zwei Phasen: der Aktions- und Ausklangsphase.

    Die erste Phase beginnt direkt nach 14.00 Uhr. Alle Tageskinder aus beiden Gruppen bilden eine Nachmittagstruppe. Dazu gehören auch zwei Erzieherinnen, die verschiedene angeleitete und offene Angebote durchführen. So gibt es dienstags einen Erlebnistag, an dem Kinder experimentieren, matschen, musizieren… und donnerstags einen Waldtag, an dem die Tagestruppe verschiedene Erfahrungen in der Natur sammelt. An restlichen Tagen gehen die Kinder eigenen Bedürfnissen nach und verwirklichen sich im Freispiel.

    Um 15.00 Uhr beginnt die Ausklangsphase. Alle Anwesenden treffen sich am Snacktisch, wo sie sich stärken und zugleich ihre Erfahrungen und Erlebnisse austauschen. Um 15.15 Uhr fängt nicht nur die Abholzeit, sondern auch das Spiel im Außengelände an.

  • Ferner nutzen wir die Nachmittage für pädagogische Vorbereitung und Planung, Bildungsdokumentation, Austausch der Beobachtungen und Feststellung des Förderbedarfs, Teamgespräche und Fortbildungen, Elterngespräche, Elternberatung, Elternratssitzungen, Büroarbeiten, Praktikantenanleitung, Verfügungszeit, Kooperation mit anderen Einrichtungen, Einkäufe, Dekorationen, religionspädagogische Arbeitskreise sowie Material- und Raumpflege.


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